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Integrativ-kooperative Schulfahrten


Das Besondere an diesen Schulfahrten ist die Tatsache, dass Aktivitäten im Rahmen des Sportunterrichts sowohl klassen- als auch schulübergreifend durchgeführt werden können und sollen. Dabei besteht für alle Schüler der Schule die Möglichkeit, im Laufe eines Schuljahres an verschiedenen Projekten teilzunehmen, je nach Interesse und Fähigkeiten. Zur Auswahl stehen zur Zeit eine 4-tägige Radtour rund um das Steinhuder Meer, ein 5-tägiges Kanuprojekt auf der Innerste bei Hildesheim sowie eine 6-tägige Skifahrt im Hausberggebiet bei Garmisch-Partenkirchen. Das Kanuprojekt und die Skifahrt finden jeweils in Kooperation mit der Werner-Dicke-Schule und anderen Regelschulen aus dem Raum Hannover statt, für die Radtour wird noch ein Kooperationspartner gesucht. Die teilnehmenden Gruppen der Schulen setzen sich aus Schülern aller Alters- und Jahrgangsstufen zusammen. Daraus entstehen verschiedene Vorteile:
- Schüler aus oberen Jahrgängen müssen sich mit Schülern aus unteren Stufen auseinandersetzen und lernen, Rücksicht aufeinander zu nehmen.
- Soziale Kontakte werden leichter geknüpft, da das gemeinsame Hobby oder Interesse einander verbindet.
- Über die sportlichen Aktivitäten werden Verbindungen zu Schülern anderer Schulen hergestellt, Erfahrungen ausgetauscht und Ängste oder Probleme gemeinsam bewältigt.

  

Ziele:

Mit den Sportprojekten werden folgende Ziele verfolgt:
- Stärkung des Selbstbewusstseins durch die Erfahrung, eigene Grenzen und Hemmungen zu überwinden.
- Persönlichkeitsbildung und Antidiskriminierung, indem sich die Regelschüler mit der Situation und den Problemen der Sonderschüler auseinandersetzen und umgekehrt.
- Nachhaltige Stärkung von Sozialkompetenz – für die beeinträchtigten Kinder, indem sie sich mit der für sie ungewohnten neuen Situation arrangieren müssen und für die Kinder der Regelschulen, indem für sie Behinderung etwas Alltägliches, und der damit verbundene Umgang zur Normalität wird.
- Konfliktbewältigung und Rücksichtnahme bei der Vertretung und Umsetzung der eigenen Interessen.
- Reflektieren der eigenen Situation und erkennen der eigenen Stärken.
- Entwicklung von Eigenverantwortung, indem die Schüler über einen bestimmten Zeitraum für sich selber sorgen müssen, z.B. geeignete Kleidung wählen, Lunchpakete zusammenstellen, Zurechtfinden in einer fremden Stadt, Körperpflege usw.
- Partizipation der Kinder und Jugendlichen am „normalen“ Leben, indem sie eine Sportart erlernen und erkennen, dass „Behinderung“ auch eine untergeordnete Rolle spielen kann.



Neben den vorgesehenen sportlichen Aktivitäten, die den Hauptteil des Tages abdecken, wird auch ein Freizeitprogramm angeboten. Dazu gehören Kinobesuche, gemeinsame Discoabende, eine Hausrallye und Spielangebote. Die Teilnahme an den Freizeitangeboten ist freiwillig, wohingegen die gewählte Hauptsportart verpflichtend ist.



Kanufreizeit vom 15.-18.06.2009
Radtour zum Steinhuder Meer 2008
Kanufreizeit vom 16.-20.6.2008
Skifreizeit 2008-Bilder
Skifreizeit 2008- Tagebuch
Radtour zum Steinhuder Meer 2007



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